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Die unabhängige Maecenas-Jury des Arbeitskreises selbständiger Kultur-Institute e.V. - AsKI würdigt...

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08.09.10
Countdown läuft beim junge ohren preis

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07.09.10
Präsident des Bayerischen Musikrats plädiert für Ausbau des Freiwilligen sozialen Jahres im Kulturbereich

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06.09.10
ECHO – Deutscher Musikpreis bleibt 2011 in Berlin

Der ECHO – Deutscher Musikpreis wird im kommenden Jahr wieder in Berlin stattfinden. Die...

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05.09.10
Rekordanmeldungen zum 4. Wettbewerb für Auswahlorchester

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04.09.10
GEMA kritisiert Deutschen Fernsehpreis: 2010 keine Ehrungen für Urheber

Beim diesjährigen Deutschen Fernsehpreis, der am 9. Oktober in Köln stattfindet, wurde die Anzahl...

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03.09.10
European Workshop for Contemporary Music 2010 im Zeichen des Chopin-Jahres

Nach seiner erfolgreichen Deutschland-Premiere im April 2010 in Köln und Düsseldorf findet in...

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02.09.10
Hamburger Clubs können Erstattung der GEMA-Gebühren beantragen

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01.09.10
Bremer Musikfest-Preis 2010 an Dirigent und Pianist Jos van Immerseel

Der belgische Pianist, Dirigent und Musikforscher Jos van Immerseel erhält den Musikfest-Preis...

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31.08.10
VdM legt neuen Bildungsplan Musik für die Elementarstufe/Grundstufe vor

Mit dem soeben neu erschienenen „Bildungsplan Musik für die Elementarstufe/Grundstufe“ legt der...

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07.02.10

Entspannt beim Bau der eigenen Harfe

Bohren, hämmern, sägen – Rebecca Leute aus Friedenweiler fertigt unter fachlicher Anleitung ihr eigenes Instrument. Die Neunjährige nimmt an einem Harfen-Baukurs im Freizeit- und Landschulheim Sonnhalde in Kappel teil. Ihr Vater geht ihr zur Hand, wenn es mal nicht so richtig klappt.

Harfe zu spielen, bedarf es großen Talents und sehr viel Übung. Zwölf Musikliebhabern reicht dies noch nicht, sie stellen ihre Musikinstrumente selbst her. Vor dem ersten Klang muss jedoch intensiv gearbeitet werden und zügig: Der Kurs erstreckt sich nur über vier Tage und dieser kurze Zeitraum duldet kein Trödeln.

In einer Atmosphäre völliger Entspanntheit

"Ich freue mich riesig auf meine erste eigene Harfe", erzählt Rebecca, die bisher auf einer Leihharfe gespielt hat, und strahlt über das ganze Gesicht. Über einen Schnupperkurs bei Stefanie Helmle, den die Eltern ihr vor einem Jahr geschenkt hatten, kam sie zum Harfenspiel. "Der Baukurs macht großen Spaß", sagt die jüngste Teilnehmerin, die von Vater Dietmar Leute tatkräftig unterstützt wird. Während er sich um knifflige Details kümmert, widmet Rebecca sich mit Hingabe der künstlerischen Gestaltung. Sie streicht ihr langes Haar hinters Ohr, bevor sie sachte ein Schnitzmesser ansetzt und vorsichtig kleine Blätter und Schmetterlinge herausarbeitet, die sie zuvor mit dem Bleistift auf das Holz skizziert hat. Danach greift sie zu Pinsel und Farbe, schließlich soll sich das Motiv vom Untergrund farblich abheben. Wie Rebecca sind alle Teilnehmer begeistert dabei, die Stimmung ist gut. "Wir schauen, dass in den Kursen eine Atmosphäre völliger Entspanntheit herrscht", sagt Schubert. Dazu gehört auch eine abendliche Feier mit Musik und Instrumenten. Nach vier Tagen abwechslungsreicher Arbeit hat sich die Mühe gelohnt: Die Instrumente überzeugen, nachdem sie mit André Schuberts Hilfe bespannt und gestimmt worden sind, mit gefälligen Klängen. "Zu einem selbst gebauten Instrument hat man von vornherein eine intensivere Beziehung", erklärt der Zupfinstrumentenbauer, während er verstreute Werkzeuge einsammelt und in Koffern verstaut. Am Abend geht auch der musikalische Workshop zu Ende, der parallel im Obergeschoss stattfand. Dort leitete Harfenlehrerin Bärbel Buß aus Rothenburg sechs Gäste beim Musizieren an. Unter den Teilnehmerinnen war auch die Löffingerin Elisabeth Benz. "Ich war bereits zum dritten Mal mit dabei", erzählt die 49-Jährige, "ein tolles Angebot, das unheimlich viel bringt".

Die Teilnehmer kommen sogar aus dem Ausland

Wie es zu dem ungewöhnlichen Angebot mitten im Hochschwarzwald kommt? Schreinermeister Rolf Helmle hatte vor acht Jahren eine Harfe für seine Tochter Stefanie gesucht. Dabei landete er bei André Schuberts Klangwerkstatt, in der historische Saiteninstrumente nach allen Regeln der Kunst entstehen. Helmle war bei einem Besuch in der Klangwerkstatt so begeistert, dass er Schubert zu einem Kurs im Schwarzwald überreden konnte. Das Echo war groß: Die Teilnehmer reisten sogar aus dem benachbarten Ausland an. Nach weiteren Erfolgen organisierte Helmle in diesem Jahr den achten Baukurs – und auch im Januar 2011 soll wieder gebohrt, gefräst, gesägt und musiziert werden.

Quelle: www.badische-zeitung.de

 


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