Dem Vokalensemble Cantabile Regensburg mit seinem Leiter Matthias Beckert wurde die „Orlando di...
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[mehr]Die Bratschistin Tal Riva Theodorou spielt seit acht Jahren im West-Eastern Divan Orchestra. Für...
[mehr]Am kommenden Mittwoch, den 16. Mai 2012 beginnt das 4. KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund mit einer...
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London. Jiri Belohlávek, Chefdirigent des BBC Symphony Orchestra, wird aufgrund seiner...
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[mehr]Das Berklee College of Music in Valencia gibt mit Stolz die Unterstützung von Seiten international...
[mehr]Der Förderpreis InTakt der miriam-stiftung zeichnet - in bundesweiter Ausschreibung - Einzelpersonen und Musikgruppen aus, die einen besonderen Beitrag zur kulturellen Teilhabe von Menschen mit Behinderung leisten, sei es über innovative Konzepte oder kreative Anwendung und Produktion von Musik.
Die beiden Förderpreise 2010 (Dotierung: € 3.500 bzw. € 1.500) sind durch die Jury an die Gruppe „Autigroup“ aus dem Nürnberger Land und an Dierk Zaiser aus Denkendorf vergeben worden. Die Preisverleihung erfolgt am Sonntag, 26.September 2010, 17.00 Uhr, im Rathaus Dortmund, Friedensplatz 1. Interessierte sind herzlich willkommen.
Die „Autigroup“ ist ein Zusammenschluss von professionellen Musikern und Menschen mit Asperger Autismus-Syndrom. Im Jahr 2005 hat eine Psychotherapeutin zusammen mit einer Jazz-Saxophonistin ein Experiment gewagt, dem vielfach ein Scheitern vorausgesagt war – das Experiment einer Musikgruppe mit Menschen mit Autismus-Syndrom. Die Energie und die Disziplin der Musiker mit Asperger Autismus hat alle überrascht, auch die Jugendlichen mit Behinderung selbst.
„Mir hat es viel gebracht, mit anderen Aspergern zu musizieren und ich habe den Bossa Nova kennen gelernt“ sagt Harald S. Mit den Jahren entstand anspruchsvoller Jazz, der „Selbstsicherheit verleiht, weil er einfach nicht so bieder ist, sondern weil er so abgeht“ – so Peter. Im Rahmen der Preisverleihung wird die „Autigroup“ zu hören sein.
Dierk Zaiser ist Pädagoge und Musiker, bewandert in der Sonderpädagogik und im Feld der pädagogisch wie musikalisch interdisziplinären Rhythmik. Sein Engagement gilt interdisziplinären Projekten, die für Jugendliche jenseits bürgerlicher Bildungswelten attraktiv sind. So lässt er Rhythmusinstrumente aus Brettern und Kisten bauen, die zu anspruchsvollen Klangskulpturen werden – und er bietet Jugendlichen ein bewegungsorientiertes systematisches Rhythmustraining. Die Klangskulpturen-Musik ist nur die eine Seite der Medaille – Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen werden parallel auch sozial begleitet. Das Konzept eines solchen integrativen musikalisch-sozialen Projekts verdient weite Verbreitung.
Quelle: www.miriam-stiftung.de
Die Veröffentlichung der Nachrichten erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Musikinformationszentrums (www.miz.org).