Im DAKAPO Pressebüro erscheint die Reihe „Musikinstrumentenbauer in Deutschland“.
Die Broschüren werden herausgegeben und erscheinen über:
DAKAPO Pressebüro
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und über den Buchhandel
Schutzgebühr: 5,- € (zzgl. Versandkosten)
Diese Publikation ist eine in dieser Form erstmals erschienene Orientierungshilfe für jene, die ein Instrument spielen oder ein neues Instrument erwerben möchten. Sie beschreibt Werkstätten des Instrumentenbaus sowohl mit ihren spezifischen Angeboten als auch in ihren historischen Werdegängen. Ausgesuchte redaktionelle Beiträge zu verschiedenen Instrumenten vertiefen das Verständnis für die Künstler und ihre Ateliers und spiegeln die lange und international geachtete Tradition dieses Handwerks wider. Bedeutende Musikinstitutionen, Musikalienhandlungen und -häuser und andere Unternehmen aus der Musik-Branche stellen sich vor. Informative Beiträge zu ausgewählten Musikbibliotheken in Berlin und ein Überblick über die Musikhochschulen in Deutschland und die Musikschulen in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern vermitteln einen Eindruck des facettenreichen Musikmarktes und seiner Fortbildungsmöglichkeiten. Erstaunlich ist die enorme Vielfalt der hergestellten Instrumente in den einzelnen Regionen. Die Palette reicht von Nachbauten aus der Zeit der Renaissance und des Barocks über mehrere Neuentwicklungen bis hin zu exotischen Instrumenten. Die nach Instrumentengruppen gegliederte Broschüre bietet mit Gemälden aus dem Louvre, dem Museo del Prado in Madrid und dem IRPA in Brüssel auch ganz besondere optische Höhepunkte. Wir möchten allen Mitwirkenden herzlich danken. Besonders bedanken möchten wir uns bei dem Ideen-Geber für diese Publikation, dem Oboenbaumeister Ludwig Frank. Ebenso danken wir allen Redakteuren für ihre fachkundigen Beiträge und den Bild-Recht-Inhabern für die Abdruckgenehmigungen. Sie alle haben dazu beigetragen, dass diese hochwertige Publikation so umfassend und so attraktiv das Leistungsprofil der Instrumentenbauer in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern widerspiegelt. Wir sind sicher, es gibt vieles zu entdecken. Viel Spaß dabei wünscht
Ihr DAKAPO Pressebüro
Musikinstrumentenbauer in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern
(erschienen 2004)
ISBN-Nr. 978-3-940311-00-9
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GRUSSWORT
Der Dirigent ist im übertragenen Sinn auch ein Musikinstrumentenbauer. Schließlich muss er die vielen verschiedenen Instrumente aus dem Orchester beim Dirigieren so zusammenfügen, dass das Orchester einen bestimmten Klang und eine persönliche Note bekommt. Er muss das Holz und das Blech so bearbeiten, dass es zusammenpasst und wie ein neues Instrument klingt. Ja, ein Dirigent fügt Holz und Blech so zusammen, dass beide wie ein einziges Instrument mit einem individuellen Klang werden. So wird unter seiner Handführung aus einem neutralen Einsatz ein ganz bestimmter Einsatz, z.B. ein weicher oder ein prägnanter, je nachdem. Im Laufe der Zeit kann all dies zur Klangfarbe des Instrumentes „Orchester“ werden. Bei Kantilenen setzen die Violinen z.B. in einer ganz bestimmten Weise an, bei rhythmisch dominierten Stellen setzen sie den Bogen an einer anderen Stelle an usw. Der Klang des Instrumentes „Orchester“ entsteht durch diese Detailarbeit. Jede Phrase muss auf ihre eigene Art artikuliert werden. Ich bedanke mich sehr herzlich bei meinen Kollegen, den Instrumentenbauern, dass sie das schaffen, was das Instrument „Orchester“ und die Musik im weitesten Sinne ausmacht; auch bedanke ich mich bei allen Musikern, welche die Instrumente aus Holz und Metall zum Leben erwecken und ihnen eine Seele und eine Stimme geben.
Eliahu Inbal
Chefdirigent des Berliner Sinfonie-Orchesters am Konzerthaus Berlin