Im DAKAPO Pressebüro erscheint die Reihe „Musikinstrumentenbauer in Deutschland“.
Die Broschüren werden herausgegeben und erscheinen über:
DAKAPO Pressebüro
Gubener Straße 47
10243 Berlin
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und über den Buchhandel
Schutzgebühr: 5,- € (zzgl. Versandkosten)
Nach sechs regionalen Deutschland-Publikationen liegt jetzt der Band Nr. 7 unserer Serie „Musikinstrumentenbauer“ vor, diesmal speziell der Schweiz gewidmet. Der Musikinstrumentenbau in dieser Alpenrepublik ist wesentlich umfangreicher, als es bei flüchtiger Recherche scheinen mag. Näher hingeschaut offenbart sich, wie leistungsfähig diese Branche ist: Fast alle gängigen Instrumente – mit Ausnahme der Klaviere und einiger weniger Untergruppen im Holzblasbereich – werden in der Schweiz hergestellt oder basieren auf Schweizer Vorlagen. Die Geigenbauer stellen die größte Gruppe dar; bemerkenswert die große Anzahl an Gitarren- und Schlagzeugbauern, ebenso die Spezialisten für Harfen, Lauten, Orgeln, Cembali und zahlreiche Naturtoninstrumente bzw. Instrumente für therapeutische Zwecke. Die typische Schweizer Tradition hinsichtlich Alphorn, Zither, Hackbrett, Baseler Trommel und natürlich der Schwyzerörgeli hat sich bereits auf die junge Generation übertragen und erweitert. Und da, wo es die Tradition erlaubt, scheint der Innovation keine Grenzen gesetzt zu sein: Kühne ungewohnte Gitarrenformen, neuentwickelte Zithern, der Einsatz von Karbon im Alphornbau und nicht zuletzt das Hang. Auch die Holz- und Blechblasinstrumentenbauer haben sich auf dem internationalen Markt einen beachtlichen Rang erarbeitet. Der Schweizer Musikfreund hat also guten Grund, sein Instrument im eigenen Land zu kaufen. Zur Qualität der vorliegenden Broschüre haben zahlreiche Fachleute beigetragen, wie Herr Hess vom Schweizer Musikrat, Herr Bergsma von der Firma Sichelharfe, der Gitarrenbauer Herrn Zurlinden, Herr Weber von der Firma Haag, die IGMIB, zahlreiche Museen und Herr Dr. Kirnbauer vom Baseler Musikinstrumentenmuseum – ihnen allen ein ganz herzliches Danke schön. Mit Band Nr. 8 über Österreich werden wir 2013 die Serie „Musikinstrumentenbauer“ in der Erstauflage beenden. Die aktualisierte und erweiterte Zweitauflage für den Band „Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern“ wird bereits 2012 erscheinen. Wir wünschen allen Lesern unserer Schweizer Ausgabe einen hohen Erkenntnisgewinn und viel Spaß beim Lesen – in gedruckter Version oder auch online: Mit unserem Partner, der Internetagentur e-pixler, erschließen wir neue Wege, um den Bekanntheitsgrad der Publikationen weiter zu erhöhen. Unter www.Instrumenten-Scout.de ist neben den Präsentationen der Musikinstrumentenbauer aller sieben Publikationen viel Interessantes rund um das Thema Musik zu finden. Ihr Dakapo-Team
ISBN-Nr. 978-3-940311-16-0 Schutzgebühr 5,- € / 7,-CHF zzgl. Versandkosten
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GRUSSWORT
Jeder Pianist kennt diese Glücksmomente: Der Augenblick, in dem man an einem neuen Auftrittsort zum ersten Mal den Flügel auf der Bühne spielt und sofort diese Lust zum Musikmachen verspürt, weil das Instrument wunderschön klingt, optimal gestimmt und intoniert von einem mir unbekannten Klavierbauer. Solche Instrumente können einem zu wahren Sternstunden im Konzert beflügeln. Umgekehrt können ein knarrendes Pedal oder ein scheppernder Ton zum Hemmschuh werden, gegen den man während des ganzen Programms. Wie wünschte man sich da die Unterstützung eines tüchtigen Klavierbauers! Ganz anders meine Streicher im Schweizer Klaviertrio. Sie haben immer ihre geliebten Instrumente dabei, die sie in- und auswendig kennen. Aber wehe, etwas mit ihrem Instrument stimmt nicht, dann ist es, also ob ihr Kind krank wäre. Besorgt bringen sie ihre Geige oder das Cello zum „Instrumentendoktor“, normalerweise ihrem Geigenbauer, dem sie blind vertrauen und der sich dann um das „kranke“ Instrument kümmert. So ist die Beziehung zwischen Instrumentenbauer und Musiker oft eine sehr persönliche, oder dann, wie im ersten Beispiel, das Gefühl, ein guter Geist habe einem den Flügel so hergerichtet, dass er zum Musizieren förmlich provoziert. In allen Fällen aber ist jeder Musiker auf das Fachwissen der Instrumentenbauer angewiesen. Undenkbar, dass wir als Musiker alle Geheimnisse und Fertigkeiten kennen, die nötig sind, ein Instrument zum Klingen und Singen zu bringen. Die vorliegende Publikation soll zeigen, wo die zahlreichen ausgezeichneten Instrumentenbauer in der Schweiz wirken. Ihr Können legt die Basis für berührendes Musizieren und inspirierende Klänge. Möge diese Zusammenstellung neue Kontakte ermöglichen und die Augen öffnen für die oft im Verborgenen tätigen Instrumentenbauer, sozusagen die „Heinzelmännchen“ im Reich der Musik!
Martin Lucas Staub
Pianist im Schweizer Klaviertrio - Swiss Piano Trio