<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>www.instrumenten-scout.de: Musikinstrumentenbauer Themen</title>
		<link>http://www.instrumenten-scout.de/</link>
		<description>Das Portal www.Instrumenten-Scout.de bietet Themen zu Musikinstrumente und Musikinstrumentenbauer in Deutschland, Österreich und der Schweiz.</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>www.instrumenten-scout.de: Musikinstrumentenbauer Themen</title>
			<url>http://www.instrumenten-scout.de/EXT:tt_news/ext_icon.gif</url>
			<link>http://www.instrumenten-scout.de/</link>
			<width></width>
			<height></height>
			<description>Das Portal www.Instrumenten-Scout.de bietet Themen zu Musikinstrumente und Musikinstrumentenbauer in Deutschland, Österreich und der Schweiz.</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Fri, 23 Sep 2011 00:00:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Basler Tasteninstrumentenbau im 18. Jh.</title>
			<link>http://www.instrumenten-scout.de/themen/details-themen/article/basler-tasteninstrumentenbau-im-18-jh.html</link>
			<description>Peter Friedrich Brosy (1700 Schwäbisch Hall - 1764 Basel) erlernte als Schreiner den Orgelbau,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Friedrich Brosy (1700 Schwäbisch Hall - 1764 Basel) erlernte als Schreiner den Orgelbau, zunächst bei Wiegleb in Wilmersdorf, dann bei Silbermann in Straßburg. Nach mehr als zehn Jahren in Basel bewarb er sich 1745 um den Status eines Universitätsangehörigen, wie er damals auch Musikern und Fechtmeistern zugestanden wurde. Um sein Anliegen zu fördern, brachte er vor, er sei der einzige in der Stadt, der Orgeln und andere musikalische Instrumente stimmen und reparieren könne. Zudem wolle er „einen hiesigen Burgerknaben in die Lehr nehmen”. Bei Ablehnung des Gesuchs würde er anderwärts günstige Bedingungen annehmen und die Stadt verlassen. Brosy wurde ins akademische Bürgerrecht aufgenommen und war noch fast zwei<img alt="Basler Tasteninstrumentenbau im 18. Jh." title="Basler Tasteninstrumentenbau im 18. Jh." style="padding-top: 10px; padding-bottom: 10px; padding-left: 10px; float: right;" src="fileadmin/Images/Themen/Schweiz/Tasteninstrumente/Basler-Tasteninstrumentenbau-im.png" height="303" width="230" /> Jahrzehnte lang vielseitig in Basel tätig: Er baute Tasteninstrumente, stimmte und reparierte Clavichorde, Spinette, Cembali und Orgeln. Seit 1755 arbeitete er zudem als Orgelinspektor. Wie beliebt seine Instrumente waren, zeigen Kaufgesuche im „Avisblatt Basel” noch 25 Jahre nach seinem Tod. Zwei seiner Spinette sind bis heute erhalten. </p>
<p> Johann Jacob Brosy (1748 Basel - 1816 Basel) war das elfte Kind von Peter Friedrich Brosy und Maria Elisabeth Illinger. Früh half er in der Werkstatt seines Vaters mit und konnte nach dessen Tod die angefangenen Instrumente fertig stellen. Die finanzielle Situation der Witwe war prekär, und Johann Jacobs Vormund suchte bei privaten Spendern und der öffentlichen Hand Unterstützung für eine weitere Ausbildung des Sohnes, mit dem Hinweis darauf, dass „die Menge der in Unserer … Statt und Land sich befindlichen Orgelen und Clavecins jemanden zur Erhaltung derselben sehr nötig haben wird”. Ob er damit Erfolg hatte, ist nicht bekannt. Johann Jacob Brosy konnte sich als Instrumentenbauer jedenfalls eine ausreichende Existenzgrundlage schaffen. Neben Orgelgehäusen und Prospektpfeifen sind von ihm ein Clavichord, ein Spinett und mehrere Tafelklaviere erhalten.<br /> <i>Thomas Friedemann Steiner</i> </p>]]></content:encoded>
			<category>Schweiz-InstrumentenBauer</category>
			<category>Basel-Stadt</category>
			<category>Tasteninstrumente</category>
			<category>Pianos</category>
			<category>Orgeln</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Eliana Burki spielt regelmässig auf fünf Schweizer Alphörnern</title>
			<link>http://www.instrumenten-scout.de/themen/details-themen/article/eliana-burki-spielt-regelmaessig-auf-fuenf-schweizer-alphoernern.html</link>
			<description>Die Schweizer Alphornistin und Sängerin Eliana Burki ist spätestens seit Anfang der 90er Jahre eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schweizer Alphornistin und Sängerin Eliana Burki ist spätestens seit Anfang der 90er Jahre eine auffallende Erscheinung in der Schweizer Musikszene. Bereits als Neunjährige trat sie mit einem Alphorn des Schweizer Alphornbauers Ernst Schüpach auf. Selbstbewusst stellte sie sich neben eine Männerschar Schweizer Alphornisten, als ob sie ganz selbstverständlich dazugehöre. </p>
<p> <img alt="Eliana Burki spielt regelmässig auf fünf Schweizer Alphörnern" title="Eliana Burki spielt regelmässig auf fünf Schweizer Alphörnern" style="padding-top: 5px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="fileadmin/Images/Themen/Schweiz/Blechblasinstrumente_Metallblasinstrumente/Eliana_Burki01.jpg" height="130" width="159" />Spätestens seit 2008 hinterlassen ihre Alphornklänge Spuren in der ganzen Welt. Das für die Schweiz symbolträchtige Alphorn erobert mit ihr Europa, die USA , Südamerika, Afrika und Asien. Ihre hoch professionelle Band iAlpinisti hilft ihr dabei. Immer wieder ist Eliana Burki fasziniert, was man aus so einem „Baumstamm“ von Instrument alles herausholen kann. Und das ist weit mehr als der klassische Klang von<img alt="Eliana Burki spielt regelmässig auf fünf Schweizer Alphörnern" title="Eliana Burki spielt regelmässig auf fünf Schweizer Alphörnern" style="padding-top: 10px; padding-bottom: 10px; float: right; padding-left: 10px; " src="uploads/RTEmagicC_140365ae3a.jpg.jpg" height="141" width="202" /> der Höhe der Alp. Seit Eliana Burki ist das Alphorn auch für Blues, Jazz, Funk, Rock und lateinamerikanischen Sound salonfähig – und natürlich für den ihr eigenen Stil. Sie nennt diesen Stil „Worldmusic“ – ein Mix aus allen Stilen, der aber klassische und folkloristische Elemente enthält. Am liebsten mag sie am Alphorn den „tieftönig warmen und urigen Klang“. Eliana Burki und ihre Band kreieren neue und ungewöhnliche Musik für das Alphorn. Nach ihrer CD Heartbeat erscheint im Frühjahr 2011 ihr neues Album Travellin’ Root. Hier kommt ein neu entwickeltes Mundstück zum Einsatz, dass sie zusammen mit dem amerikanischen Alphornbauer Jim Patterson und dem Produzenten John Boylan entwickelt hat. Über die Naturtonreihe hinaus kann sie mit diesem Mundstück fast alle Halbtöne der chromatischen Tonleiter spielen. <br />Wie das wohl auf ihren fünf Schweizer Alphörnern klingt? </p>
<p> <img alt="Eliana Burki spielt regelmässig auf fünf Schweizer Alphörnern" title="Eliana Burki spielt regelmässig auf fünf Schweizer Alphörnern" style="padding: 10px 10px 10px 0px; float: left; " src="uploads/RTEmagicC_7bc6e4bd18.jpg.jpg" height="96" width="148" />Eliana Burki spielt regelmäßig zwei nussbaumstrukturierte Alphörner von Otto Emmenegger, ein Instrument des Alphornbauers Arnold von Allmen sowie zwei reisetaugliche Carbon-„Hörner“ von Roger Zanetti. Sie setzt sie wohlbedacht – je nach passender Örtlichkeit und entsprechender Komposition – ein. Musikbeispiele gibt es reichlich im Internet, so zum Beispiel auf ihrer Internetseite: <a href="http://www.eliana-burki.com/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.eliana-burki.com</a><br /> <i>Nicole Sandt</i> </p>]]></content:encoded>
			<category>Schweiz-InstrumentenBauer</category>
			<category>Blechblasinstrumente /Metallblasinstrumente</category>
			<category>Alphörner</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Das Hang – eine Schweizer Erfindung</title>
			<link>http://www.instrumenten-scout.de/themen/details-themen/article/das-hang-eine-schweizer-erfindung.html</link>
			<description>Das Hang-Instrument wurde im Jahr 2000 von Felix Rohner und Sabina Schärer in Bern erfunden und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="Das Hang – eine Schweizer Erfindung" title="Das Hang – eine Schweizer Erfindung" style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="fileadmin/Images/Themen/Schweiz/Schlaginstrumente/Das_Hang_Eine_schweizer_Erfindung01.jpg" height="111" width="156" />Das Hang-Instrument wurde im Jahr 2000 von Felix Rohner und Sabina Schärer in Bern erfunden und seither ständig weiterentwickelt. Die Produktion und der Vertrieb geht ausschließlich von ihrer Firma PANA rt Hangbau AG aus. Die derzeit (2011) gebaute Version des Instruments ist das Freie Integrale Hang. Der Korpus des Hang, bestehend aus zwei miteinander verklebten Halbkugelsegmenten aus gehärtetem Stahlblech, hat einen Durchmesser von 53 cm und eine Höhe von 24 cm. Auf seiner Oberseite sind sieben oder acht Tonfelder kreisförmig um einen in der Mitte liegenden Kuppelton, den Ding, angeordnet. Gegenüber, in der Mitte der unteren Halbschale, befindet sich der Gu, eine handgroße, runde Resonanzöffnung mit nach innen gezogenem Hals.  </p>
<p> Der Ding ist der zentrale Klang des Instruments und meistens eine Quinte oder Quarte unterhalb des tiefsten Tones des Tonkreises gestimmt. Im Unterschied zur Steel Pan, deren Spielfläche so bearbeitet ist, dass sich die einzelnen Tonfelder möglichst wenig gegenseitig beeinflussen, ist die Stimmung des Hang auf die Integration zu einem Gesamtklang angelegt. Werden der Ding oder einzelne Tonfelder angeregt, so schwingen auch andere Tonfelder und die so genannte Helmholtz-Resonanz des Korpus mit.  </p>
<p> Die Spielweise des Hang ist vielfältig und stark individuell geprägt, wobei es waagerecht oder senkrecht auf dem Schoß gehalten wird. Beim Spielen kann die ganze Hand verwendet werden: Finger, Daumen, Handfläche und Handwurzel dienen dem Hervorrufen der Klänge, deswegen auch der Name „Hang“, was im Berner Deutsch „Hand“ bedeutet. Der Einsatz von Schlägeln wird nicht befürwortet, da sie zu einer Verstimmung führen können. Mit dem Integralen Hang wandten sich Rohner und Schärer 2009 endgültig von dem Ziel ab, ein Instrument für Perkussionisten und professionelle Musikern zu bauen: „Unsere Arbeit ist nicht auf musikalische Normen ausgerichtet, welche Studium, Übung und Leistung fordern. Hangspiel kann zu einer Form der Freiheit führen, die sich jedem Druck und jeder Nötigung widersetzt. Individuen, die sich dessen bewußt sind, werden durch das Hangspiel gestärkt; gedankenloser Gebrauch kann hingegen schwächen.“ Interessenten wurden nur nach schriftlicher Anfrage zu einem Besuch der Werkstatt eingeladen, um ihr Instrument selbst auszusuchen. <br /><br /> <b>Weitere Informationen siehe:<br /> Wikipedia und <a href="http://www.hangblog.org/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.hangblog.org</a></b> </p>]]></content:encoded>
			<category>Schweiz-InstrumentenBauer</category>
			<category>Schlaginstrumente</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Tiba – das Hirtenhorn aus Graubünden</title>
			<link>http://www.instrumenten-scout.de/themen/details-themen/article/die-tiba-das-hirtenh-orn-aus-graubuenden.html</link>
			<description>Die Tiba ist ein Instrument aus der Surselva und stammt aus dem 19. Jahrhundert. Dieses Hirtenhorn...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tiba ist ein Instrument aus der Surselva und<img alt="Die Tiba – das Hirtenhorn aus Graubünden" title="Die Tiba – das Hirtenhorn aus Graubünden" style="padding-top: 10px; padding-bottom: 10px; padding-left: 10px; float: right;" src="fileadmin/Images/Themen/Schweiz/Blechblasinstrumente_Metallblasinstrumente/Die_Tiba_das_Hirtenhorn_aus_Graubünden02.jpg" height="149" width="224" /><img alt="Die Tiba – das Hirtenhorn aus Graubünden" title="Die Tiba – das Hirtenhorn aus Graubünden" style="padding-top: 10px; padding-bottom: 10px; padding-left: 10px; float: right;" src="uploads/RTEmagicC_Die_Tiba_das_Hirtenhorn_aus_Graub%C3%BCnden03.jpg.jpg" height="150" width="178" /> stammt aus dem 19. Jahrhundert. Dieses Hirtenhorn wurde früher in den Bergen der mittleren und unteren Surselva, im Domleschg und Schamsertal bis zum Schamserberg von Hirten benutzt, um das Vieh auf die Weiden zu treiben oder um im Notfall Hilfe anzufordern. Die Tiba unterscheidet sich vom Alphorn durch ihre Kürze und ihre gerade Form. Wie beim Alphorn lassen sich Naturtöne spielen, deren Anzahl abhängig von der Länge des Instruments und vom Können des Spielers ist. Ihr Ton ist jedoch schärfer und zielgerichteter als beim <img alt="Die Tiba – das Hirtenhorn aus Graubünden" title="Die Tiba – das Hirtenhorn aus Graubünden" style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="fileadmin/Images/Themen/Schweiz/Blechblasinstrumente_Metallblasinstrumente/Die_Tiba_das_Hirtenhorn_aus_Graubünden01.jpg" height="162" width="210" />Alphorn und bis zu einer Entfernung von acht Kilometern hörbar. Kürzere Tibas sind etwa ein Meter lang, grössere erreichen eine Länge von rund 1.70 Meter. Alte Tibas, von den Hirten selber gefertigt, bestehen aus Tannen- oder Holunderholz. Sie wurden aus zwei exakt zusammengefügten Röhrenhälften gefügt, verdübelt und zusätzlich mit Ringen aus Horn, Holz oder Draht zusammengehalten. Mit dem Aufkommen von Blech in Küche und Haushalt wurden die Holztibas durch solche aus Blech verdrängt. Besonders kostbare Tibas wurden auch aus Kupfer hergestellt. Die Tradition der Tiba-Herstellung wird von Marcel Bass in Andeer gepflegt. Er ist einer der letzten Hersteller dieser Instrumente. <br />Tel.: +41-(0)78-615 03 35 </p>
<p> <b>Informationen und eine umfangreiche Sammlung<br /> an Tibas sind zu finden im:</b><br /> Museum Regiunal Surselva, Postfach 152<br /> Städtlistrasse 10, 7130 Ilanz, Tel.: +41-(0)81-925 41 81<br /> <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-lqirCpxvhxpuhjlxqdo1fk');" title="Opens window for sending email" class="mail" >info(at)museumregiunal.ch</a>, <a href="http://www.museumregiunal.ch/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.museumregiunal.ch</a><br /> Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag, Samstag sowie am<br /> ersten Sonntag des Monats von 14.00-17.00 Uhr<br /> Geschlossen: 1. November - 27. Dezember, 30. April - 31. Mai<br /> Tel. Kasse +41-(0)81-925 43 23 </p>]]></content:encoded>
			<category>Schweiz-InstrumentenBauer</category>
			<category>Blechblasinstrumente /Metallblasinstrumente</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Akkordeonsammeln - eine Leidenschaft von Ruedi Wachter</title>
			<link>http://www.instrumenten-scout.de/themen/details-themen/article/akkordeonsammeln-eine-leidenschaft-von-ruedi-wachter.html</link>
			<description>Wie wird man zum Instrumentensammler? Aufgrund eines Projekts mit Mini-Handörgeli im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="Akkordeonsammeln - eine Leidenschaft von Ruedi Wachter" title="Akkordeonsammeln - eine Leidenschaft von Ruedi Wachter" style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="fileadmin/Images/Themen/Schweiz/Handzuginstrumente/Akkordsammeln05.jpg" height="107" width="124" />Wie wird man zum Instrumentensammler? Aufgrund eines Projekts mit Mini-Handörgeli im Akkordeonorchester Rorschach machte Ruedi Wachter sich auf die Suche nach Piano- und diatonischen Kleininstrumenten von Hohner wie zum Beispiel: Preciosa, Liliput, Regina, Mignin etc. Hierbei wurde sein Interesse an den verschiedenen Marken und Modellen erstmals geweckt. Durch seine Tätigkeiten rund um die Musik ergaben sich viele Kontakte mit Instrumentenliebhabern, und durch Kaufen und Tauschen haben sich bis heute ca. 200 Instrumente angesammelt. Hieraus entstanden die Ausstellungen: „Vom Muulörgeli zum Akkordeon oder vom Sheng zum Funkakkordeon“ in der Musikschule Rorschach (1999) und „Zungenschlag“ im Zeughaus Aldorf/UR (2008). In seiner heutigen Sammlung sind folgende Instrumente zu finden: Chinesisches Sheng,<img alt="Akkordeonsammeln - eine Leidenschaft von Ruedi Wachter" title="Akkordeonsammeln - eine Leidenschaft von Ruedi Wachter" style="padding-top: 10px; padding-bottom: 10px; padding-left: 10px; float: right;" src="fileadmin/Images/Themen/Schweiz/Handzuginstrumente/Akkordsammeln01.jpg" height="112" width="88" /> Kaen, Salsa, Stimmbalg, Melodica, Bandoneon sowie Mundharmonikas, Hohnerette-Blasinstrumente, Spieldosen, Langnauerli, Schwyzerörgeli und Concertinas – eine Vielfalt von wechsel- und gleichtönigen Instrumenten in allen Größen und Farben: ein Paradies für Akkordeonliebhaber. Etwa 50% dieser Instrumente sind in der Musikschule Wachter-Rutz in Rorschach aufgestellt; einen Teil davon kann man auf www.wachterrutz.ch einsehen. Seit 1980 betreibt Ruedi Wachter mit seiner Frau Heidi in Rorschach ein Musikhaus mit Musikschule und leitet ein Akkordeonorchester wie auch verschiedene Ensembles. Sie bieten einen Notenschreibservice an und erledigen Aufträge für verschiedene Verlage. Seit 1975 spielen sie im Akkordeonduo Wachter-Rutz und werden aktuell von Jacqueline Schmidig-Wachter am Klavier und Annemarie Knechtle am Kontrabass begleitet. </p>
<p> <b>Kontakt: Ruedi Wachter</b><br /> St. Gallerstrasse 20, CH-9400 Rorschach<br /> Tel.: +41-(0)71-841 21 70<br /> <a href="http://www.wachterrutz.ch/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.wachterrutz.ch</a>, <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-uxzdfkwhuCndehowy1fk');" title="Opens window for sending email" class="mail" >ruwachter(at)kabeltv.ch</a></p>
<p><img alt="Akkordeonsammeln - eine Leidenschaft von Ruedi Wachter" title="Akkordeonsammeln - eine Leidenschaft von Ruedi Wachter" style="padding-top: 10px; padding-right: 10px;" src="fileadmin/Images/Themen/Schweiz/Handzuginstrumente/Akkordsammeln03.jpg" height="128" width="228" /><img alt="Akkordeonsammeln - eine Leidenschaft von Ruedi Wachter" title="Akkordeonsammeln - eine Leidenschaft von Ruedi Wachter" style="padding-top: 10px; padding-right: 10px;" src="fileadmin/Images/Themen/Schweiz/Handzuginstrumente/Akkordsammeln02.jpg" height="128" width="247" /><img alt="Akkordeonsammeln - eine Leidenschaft von Ruedi Wachter" title="Akkordeonsammeln - eine Leidenschaft von Ruedi Wachter" style="padding-top: 10px;" src="fileadmin/Images/Themen/Schweiz/Handzuginstrumente/Akkordsammeln04.jpg" height="127" width="193" /> </p>]]></content:encoded>
			<category>Schweiz-InstrumentenBauer</category>
			<category>Sankt Gallen</category>
			<category>Handzuginstrumente</category>
			<category>Akkordeons</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schweizer Zither-Kultur-Zentrum</title>
			<link>http://www.instrumenten-scout.de/themen/details-themen/article/schweizer-zither-kultur-zentrum.html</link>
			<description> Schweizer Zither-Kultur-Zentrum Es befindet sich in den Räumen der im Jahre 1614 erbauten und 1770...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <b>Schweizer Zither-Kultur-Zentrum</b> Es befindet sich in den Räumen der im Jahre 1614 erbauten und 1770 erweiterten Amtsschaffnerei in Trachselwald, mitten im Dorf, gegenüber der Kirche. Auf Wunsch mit Apéro und eigenen Spielversuchen. Der grosse Gewölbekeller anno 1770 eignet sich für festliche Anlässe, wird als stimmungsvoller Raum für öffentliche Konzerte genutzt und kann auch für private Anlässe gemietet werden. </p>
<p> <b>Museum</b> Einziges Museum für die Zither in der Schweiz. Rund 110 verschiedene Instrumente dokumentieren die Geschichte und Kultur der Zither hierzulande von den Anfängen bis zur Gegenwart. Standardmodelle, Raritäten, Bilder, Patentschriften, Zubehör. </p>
<p> <b>Musikschule</b> Unterricht für Anfänger und Fortgeschrittene, Privat- und Gruppenunterricht, Kurse, Seminare, im Haus und extern. Schnupperlektionen. Individuelle Programme für Zithergruppen in der ganzen Schweiz. Eigener Notenverlag. Mietinstrumente.<img alt="Schweizer Zither-Kultur-Zentrum" title="Schweizer Zither-Kultur-Zentrum" style="padding-top: 10px; padding-bottom: 10px; padding-left: 10px; float: right;" src="uploads/RTEmagicC_Schweizer_Zither-Kultur-Zentrum01.jpg.jpg" height="137" width="232" /> </p>
<p> <b>Verlag</b> Der Verlag für die Akkordzither umfasst gegenwärtig etwa 160 sorgfältig ausgewählte und bearbeitete Titel (auch im Notensatz erhältlich). Das Angebot wird laufend erweitert. Schwerpunkte: Schulung für Anfänger. Zwei- und dreistimmige Arrangements für Fortgeschrittene, mit Eignung zum Spielen in Gruppen und zum öffentlichen Vortragen. Auf abwechslungsreiche und musikalisch interessante Arrangements wird besonders Wert gelegt (parallele Stimmführungen sind die Ausnahme). </p>
<p> <b>Werkstatt</b> Hier werden Reparaturen und Restaurationen fachgemäss ausgeführt. Grosses Lager originaler Bestandteile. </p>
<p> <b>Fachgeschäf</b>t Zitherringe, Saiten, Noten, CDs, Instrumente. Vertretung der Zitherbauer Greuter, Bernhard, Wittwer, Fuchs. Beratung. Restaurierte Originale, Occasionen, Standardmodelle und Raritäten. </p>
<p> <b>Archiv</b> Wissenschaftliche Arbeit. Vorbereitung und Bestückung von Sonderausstellungen in anderen Museen. Instrumente, Fachliteratur, Noten für alle erdenklichen Zithern. </p>
<p> <b>Konzerte</b> In der ganzen Schweiz. Zur Umrahmung von Familienfesten, Firmenanlässen, Events, Altersnachmittagen, Geburtstagen. Individuelle Planung und Beratung. </p>
<p> <b>Lorenz Mühlemann, Dorf, 3456 Trachselwald</b><br /> Tel.: +41-(0)34-431 55 55 / Fax: +41-(0)34-431 55 56<br /> <a href="http://www.zither.ch/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.zither.ch</a> / <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-lqirCclwkhu1fk');" title="Opens window for sending email" class="mail" >info(at)zither.ch</a><br /> Öffnungszeiten Museum: 1. So. im Monat, 14.00 – 17.00 Uhr<br /> Führung und Konzert: 1. Sonntag im Monat, 10.30 Uhr<br /> Januar, Juli und August bleibt das Museum geschlossen<br /> Private Führungen und Konzerte ganzjährig auf Anfrage </p>]]></content:encoded>
			<category>Schweiz-InstrumentenBauer</category>
			<category>Bern</category>
			<category>Zupfinstrumente</category>
			<category>Zithern</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wiedergeburt altgriechischer Musikinstrumente</title>
			<link>http://www.instrumenten-scout.de/themen/details-themen/article/wiedergeburt-altgriechischer-musikinstrumente.html</link>
			<description>  Schon als junger Geigenbauer studierte Paul J. Reichlin die Ursprünge der heutigen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>  <img alt="Wiedergeburt altgriechischer Musikinstrumente" title="Wiedergeburt altgriechischer Musikinstrumente" style="padding: 10px 10px 10px 0px; float: left; " src="uploads/RTEmagicC_Wiedergeburt_altgriechischer_Musikinstrumente04.jpg.jpg" height="203" width="170" />Schon als junger Geigenbauer studierte Paul J. Reichlin die Ursprünge der heutigen Saiteninstrumente. Er hat in England Gamben renoviert und neu gebaut; in den verschiedenen europäischen Museen die originalen, alten Instrumente ausgemessen und fotografiert. Im Laufe seiner 50-jährigen Tätigkeit baute er<img alt="Wiedergeburt altgriechischer Musikinstrumente" title="Wiedergeburt altgriechischer Musikinstrumente" style="padding-top: 10px; padding-bottom: 10px; padding-left: 10px; float: right; " src="uploads/RTEmagicC_85f2810574.jpg.jpg" height="175" width="169" /> alle Instrumente der Geigen- und Viola da Gamba-Familie nach, ausserdem Lauten, mittelalterliche Fiedeln, Tanzmeistergeigen, Rebecs, Irische Harfen, Gitarren, Ukulelen und Blockflöten. Da es in Museen meistens eine Abteilung mit antiken Fundstücken gibt, war es nur ein kleiner Schritt, sich auch für diese Instrumente zu interessieren. Ein Glücksfall ist, dass die Schola Cantorum Basiliensis von der Idee begeistert war, Nachbauten zu erstellen und diese Instrumente dann auch professionell zu spielen. Die noch spärlich vorhandenen archäologischen Funde und die häufigeren<img alt="Wiedergeburt altgriechischer Musikinstrumente" title="Wiedergeburt altgriechischer Musikinstrumente" style="padding-top: 10px; padding-bottom: 10px; float: right; padding-left: 10px;" src="uploads/RTEmagicC_Wiedergeburt_altgriechischer_Musikinstrumente03_01.jpg.jpg" height="139" width="300" /> ikonografischen Abbildungen von griechischen Musikinstrumenten aus der Zeit um 500 v.Ch. sollten hierfür dienen. So entstanden Auloi (zweiröhrige Blasinstrumente mit aufschlagender Zunge und Röhren aus Holz, Hirschknochen oder Schilf); eine Kithara (grosses Zupfinstrument aus Holz); eine Lyra und einige Barbitoi (Zupfinstrumente mit einem Schildkrötenpanzer als Resonanzkörper, zwei seitlichen Holmen und einem Joch). Die Stavros Niarchos Stiftung hat die Forschungen beträchtlich unterstützt. So konnten alle noch vorhandenen archäologischen Funde in den Museen von London, Kairo, Athen, Kopenhagen, Paestum, Thessaloniki, Korinth, Polygyros und Vravrona<img alt="Wiedergeburt altgriechischer Musikinstrumente" title="Wiedergeburt altgriechischer Musikinstrumente" style="padding-top: 10px; padding-bottom: 10px; float: left; padding-right: 10px;" src="uploads/RTEmagicC_Wiedergeburt_altgriechischer_Musikinstrumente01.jpg.jpg" height="189" width="116" /> studiert, ausgemessen und fotografiert werden. Wichtig ist auch, dass die Instrumente professionell gespielt werden. Dazu musste Musik „neu“ erfunden werden. Über altgriechische Poesie, die noch erhalten ist, hat Conrad Steinmann, Professor an der SCB, Stücke für SängerInnen und Instrumentalisten komponiert und mit dem Ensemble „Melpomen“ im Konzert aufgeführt. Von diesem Ensemble gibt es zwei CDs: „Melpomen“ und „Sappho“. Zurzeit arbeiten Conrad Steinmann und Paul J. Reichlin zusammen an einem Buch, in dem die Forschungsergebnisse ausführlich dokumentiert sein werden.<br /><br /> <b>Paul J. und Barbara Reichlin-Moser</b><br />Atelier für Geigenbau, CH-8833 Samstagern<br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-seuhlfkolqCdffhvv1fk');" title="Opens window for sending email" class="mail" >pbreichlin(at)access.ch</a>, <a href="http://www.reichlin-geigenbau.ch/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.reichlin-geigenbau.ch</a> </p>]]></content:encoded>
			<category>Schweiz-InstrumentenBauer</category>
			<category>Zürich</category>
			<category>Zupfinstrumente</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Salon des Pianos</title>
			<link>http://www.instrumenten-scout.de/themen/details-themen/article/salon-des-pianos.html</link>
			<description>Sammlung alter Klavierinstrumente im Haus „Zum Schöneck“
 In dieser kleinen, aber feinen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Sammlung alter Klavierinstrumente im Haus „Zum Schöneck“</b></p>
<p> <img alt="Salon des Pianos" title="Salon des Pianos" style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_salon-des-pianos03.jpg.jpg" height="136" width="97" />In dieser kleinen, aber feinen Ausstellung befinden sich Hammerklaviere<img alt="Salon des Pianos" title="Salon des Pianos" style="padding-top: 10px; padding-bottom: 10px; padding-left: 10px; float: right;" src="uploads/RTEmagicC_salon_des_pianos01.jpg.jpg" height="196" width="175" /> aus dem 18. und 19. Jahrhundert, zusammengetragen durch den Klavier-Restaurator Georg Friedrich Senn, der auch für deren Betreuung und Dokumentation verantwortlich ist. Es handelt sich ausschliesslich um Salon-Instrumente vom Tafelklavier über das Pianino bis zum Salonflügel. So gibt es u.a. jeweils ein Tafelklavier von Muzio Clementi (London, 1804) sowie Breitkopf &amp; Härtel (Leipzig, um 1835), zwei ausserordentliche Schweizer Pianinos von Kunz in Neuchâtel (um 1840) und Carl Kützing in Bern (um 1835) im Französischen Stil nach Pleyel bzw. Roller&amp;Blanchet sowie <img alt="Salon des Pianos" title="Salon des Pianos" style="padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_salon-des-pianos02_03.jpg.jpg" height="153" width="97" />einen Flügel von Erard (Paris, 1850). Diese Instrumente sind in einem gut spielbaren Zustand und vermögen so eine vergangene Klangwelt im adäquaten Rahmen wieder erstehen zu lassen. In der Eingangshalle des zwischen 1840 und 1842 durch den berühmten Basler Architekten Melchior Berri erbauten Hauses können Konzerte mit den ausgestellten Instrumenten durchgeführt werden. Spezielle Führungen durch den Fachmann gewähren Einblick in die spannende Entwicklungsgeschichte des Fortepianos. Die Instrumente der Sammlung dienen ausserdem als Vorzeigeobjekte der Restaurierungswerkstätte für Historische Tasteninstrumente Georg F. Senn. Potentielle Kunden können hier die Resultate von sorgfältig durchgeführten Instrumenten- Restaurierungen an verschiedenen Objekten beobachten und beurteilen. Einzelne Instrumente werden auch für Konzerte, Tonaufnahmen und Ausstellungen ausserhalb der Sammlung ausgeliehen.<br /><br /> <b>Sammlung alter Klavierinstrumente<br /> im Haus „zum Schöneck“</b><br /> Ansprechpartner: Georg F. Senn, Klavier- und Cembalobauer<br /> St.Alban-Vorstadt 49, CH-4052 Basel<br /> Tel.: +41-(0)61-421 83 63, <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-ji1vhqqCvxqulvh1fk');" title="Opens window for sending email" class="mail" >gf.senn(at)sunrise.ch</a><br /> Termin nach Vereinbarung<br /> </p>]]></content:encoded>
			<category>Schweiz-InstrumentenBauer</category>
			<category>Basel-Stadt</category>
			<category>Tasteninstrumente</category>
			<category>Pianos</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wenn das Schifferklavier an Bord erklingt - Klangwelten aus Wellen und Meeresrauschen</title>
			<link>http://www.instrumenten-scout.de/themen/details-themen/article/wenn-das-schifferklavier-an-bord-erklingt-klangwelten-aus-wellen-und-meeresrauschen.html</link>
			<description>Hein Seemann kann man sich ohne Schifferklavier kaum vorstellen. Klapphose mit Schlag, blauer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="Modell Monika in rot" title="Modell Monika in rot" style="float: right; padding-left: 10px;" src="uploads/RTEmagicC_schifferklavier_1_kl.jpg.jpg" width="200" height="132" />Hein Seemann kann man sich ohne Schifferklavier kaum vorstellen. Klapphose mit Schlag, blauer Rollkragenpullover, Pudel- oder Schippermütze, die Handharmonika auf den Knien – so sah man den Seefahrer noch bis in unsere Tage. Auf Freiwache und an Hafentagen erklang das Akkordeon mit sehnsüchtigen Melodien, die jeder mitsummen und mitsingen konnte. Nur mit ihm kam Musik an Bord, bis die ersten tragbaren Radios und später dann immer kleiner werdende digitale Tonträger das Instrument mit dem Balg zu verdrängen schienen. Herstellerfirmen im In- und Ausland mussten aufgeben. Die allerdings, die durchhielten, sind heute gut ausgelastet. Das Akkordeon ist wieder im Kommen, immer öfter im Radio zu hören und in Filmen zu sehen.<br /><br /><b>Gelassenheit und Ruhe</b><br />Oft nennt man den Balg des Instruments auch seine Lunge, mit seiner atmenden Bewegung kann man den Ton lange halten. Man muss nicht unbedingt auf Tempo oder Veränderung aus sein. Das Instrument bringt, wie sicher viele Spieler bestätigen werden, Gelassenheit und Ruhe in eine Welt, in der alles schneller, höher und weiter werden muss. Um als Musiker voll zur Geltung zu kommen, braucht man kein Orchester. Das Akkordeon ist das Orchester. In seinen Klängen breitet sich die Welt aus wie ein Klangteppich aus Wellen und Meeresrauschen.<br /><br /><b><img alt="Modell Sunrise in schwarz und multicolor" title="Modell Sunrise in schwarz und multicolor" style="padding-left: 10px; float: right;" src="uploads/RTEmagicC_schifferklavier_2_kl.jpg.jpg" width="200" height="137" />Entwicklung in vielen Ländern</b><br />Als „Erfinder“ des Instruments gilt Cyrillus Demian, der um 1830 erstmals ein mit Balg funktionierendes Instrument in Wien zum Patent anmeldete. Doch Kenner sprechen eher von einer Entwicklung, statt von einer Erfindung. In Russland machte eine Künstlerin namens Bajana das Instrument als Bajan bekannt, in Kroatien spielt man eine Triestina, in Frankreich das Musette-Akkordeon, in Skandinavien und Belgien B-Griff-Akkordeons, in Tirol erklingt die Steirische Harmonika, in Irland eine diatonische, in Deutschland das Bandoneon (nach dem Musiklehrer namens Band benannt), in Südamerika die Cajun-Harmonika. Der Seemann und Liebhaber der Meere taufte bereits die ersten Tasten-Harmonikas „Schifferklavier“. Produziert wurden die Instrumente in den Anfängen um 1852 in rund 50 Familienbetrieben in Klingenthal im südlichen Vogtland. Daraus ist eine Akkordeonmanufaktur geworden, die heute HARMONA Akkordeon GmbH heißt. In Trossingen begann Hohner ab 1904 mit dem Bau dieser Instrumente, die das Unternehmen inzwischen in China produzieren und in Deutschland zusammenbauen lässt.<br /><br /><img alt="Nach amerikanischem Geschmack" title="Nach amerikanischem Geschmack" style="float: right; padding-left: 10px;" src="uploads/RTEmagicC_schifferklavier_3_kl.jpg.jpg" width="200" height="143" /><b>Für jeden Typ das Passende</b><br />Zu haben sind die Instrumente ab ca. 800 Euro für Anfänger, Spitzeninstrumente können bis zu 25.000 Euro kosten. Sie zeichnen sich für den Hörer durch exzellenten Klang und für den Spieler durch Leichtgängigkeit und hohe Balgdichte aus. Welche Fülle von Schwung, Laune, Freiheit und Genialität in einem Akkordeon hörbar werden kann, zeigen die sogenannten Weltmeister Akkordeons, made in Germany. Experten des Akkordeonbaus mit ihren jahrzehntelangen Erfahrungen können bei diesen Instrumenten fast jeden Wunsch des Musikers erfüllen.<br /><br /><b></b><img title="Modell Perle in weiß" style="padding-left: 10px; float: right;" src="uploads/RTEmagicC_schifferklavier_4_kl.jpg.jpg" width="200" height="146" alt="" /><b>Viele Kosenamen</b><br />Das Akkordeon ist ein Instrument, das gleichermaßen beliebt und verschmäht wird, wie seine vielen Namen zeigen: Ziehharmonika, Maurerklavier, Quetschkommode, Heimweh-Expander, Zerrwanst, Knopfleiste, Teufelbüchse, Trecksack, Zerrbalken, Wanzenpresse und eben auch Schifferklavier? Das Instrument ist robust und praktisch, leicht mitzunehmen und überall zu spielen, im Sitzen, im Stehen, im Gehen. Um einen Akkord zu spielen, braucht man beim Akkordeon im Bass nur einen, beim Klavier mehrere Finger. Man kann also auf dem Tausendsassa mehrere Akkorde gleichzeitig hervorbringen und hat beim Spielen der Melodie immer die richtige Begleitung dabei. So wurde das Instrument unsterblich beim Tango, bei Klezmer- oder Musette-Musik. Und eben an Bord...<br /><br /><b>Zur Arbeit und Unterhaltung</b><br />Einst wurden bei Arbeiten und Schiffen, die gemeinsame Anstrengungen verlangten, wie etwa Segelsetzen, Ankerhieven oder Brassen Fideln oder Pipes eingesetzt, die die Arbeitslieder begleiteten. Das vielseitigeAkkordeon ersetzte sie schnell – nicht nur bei der Arbeit sondern auch in der Freizeit.<br />„Wenn das Schifferklavier an Bord ertönt, dann sind die Matrosen so still, weil ein jeder nach seiner Heimat sich sehnt, die er gern einmal wiedersehen will“ lautet ein Refrain des unsterblichen „Wir lagen vor Madagaskar“. Einem Shanty ohne Akkordeon fehlt die Seele. Das Instrument kann leicht melancholisch klingen, Heimwehtränen hervorlocken, aber genauso gut fröhlich bis aufmüpfig sein.<br /><br /><img alt="Die Betriebsstätte der HARMONA Akkordeon GmbH in Klingenthal" title="Die Betriebsstätte der HARMONA Akkordeon GmbH in Klingenthal" style="padding-left: 10px; float: right;" src="uploads/RTEmagicC_schifferklavier_5_kl.jpg.jpg" width="200" height="147" /><b>Einsatz in der klassischen Musik</b><br />Ein Instrument also für reine Unterhaltungsmusik? Nein, das Akkordeon bricht jedes Schubladendenken. Es läutete ein demokratisches Zeitalter in der Musikgeschichte ein, weil es ein Instrument für jedermann wurde und auch an Orten klassischer Musikkunst eingesetzt wird. So hörte man es auf der Konzertbühne vom Lincoln Center oder in der Carnegie Hall in New York, in der Albert Hall und der Royal Festival Hall in London. Als internationales Solo-Instrument setzten es neben vielen anderen die New Yorker Philharmoniker, das Boston Pops Orchester, das Philadelphia Orchester, das Neuseeländische Symphonie-Orchester und das Königliche Philharmonische Orchester in London ein.<br /><br />Gabriele S. Herberger ist Inhaberin der <a href="suche-musikinstrumentenbauer/suchdetails/article/harmona-akkordeon-gmbh/harmona.html?tx_ttnews[backPid]=37&amp;cHash=0a547491eb115a9d2ce67892dccab772" title="HARMONA Akkordeon GmbH" class="external-link-new-window" ><b>HARMONA Akkordeon GmbH</b><br /></a>Markneukirchner Straße 44/46, D-08248 Klingenthal/Vogtland, Telefon 06 74 67-50205, <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-lqirCdnnrughrq0nolqjhqwkdo1gh');" >info(at)akkordeon-klingenthal.de</a></p>
<p>Quelle: Seereisenmagazin 2/2006 (<a href="http://www.seereisenmagazin.de" target="_blank" >www.seereisenmagazin.de</a>)</p>]]></content:encoded>
			<category>Handzuginstrumente</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 10:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lauten- &amp; Geigenbau in der Schweiz</title>
			<link>http://www.instrumenten-scout.de/themen/details-themen/article/lauten-geigenbau-in-der-schweiz.html</link>
			<description>Bereits für das 15. Jhdt. lassen sich in der Literatur Hinweise auf die Existenz von Violen- und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits für das 15. Jhdt. lassen sich in der Literatur Hinweise auf die Existenz von Violen- und Lautenmachern in der Schweiz finden: 1420 soll Hans Wels/Welz in Basel gewirkt haben, und 1474 Johannes „Kindli“ (Kindler?) von Bern aus an den Hof der Sforzas in Milano gezogen sein. In Freiburg im Üchtland (Fribourg) gibt es neben Hinweisen auf das Wirken des Orgelmachers Conrad Wolf(f) (fl. um 1425) archivarische Spuren zu Cunratt Arpfenmacher (fl.1445/54); Michael Vogt „Saitenmacher“ (fl.1445); Friedrich Ortlieb (fl. 1454 / 1456); Petrus Arpfenmacher / Harpffer (fl.1472-80); Jakob Saitenmacher alias Jacob Vogt (fl. 1467/ 1472/80; resp. 1467 / 72-1506); sowie in Le Locle für Fabri Hugonius (fl. um 1450) resp. in Neuchâtel für Jean Mercier „Violarre“ (fl.1458/60). </p>
<p> Kurz nachdem Virdungs berühmtes Werk „Musica getuscht“ 1511 in Basel gedruckt wurde, weilte Marco Sarto vermutlich vorübergehend in Basel. Er war vielleicht ein aus dem Füssener Raum eingewanderter Lautenmacher. Der ebenfalls aus dem Füssener Land stammende Johann Ambrosius Weiss (*1559 +1633) kam um 1585 nach Basel und weilte 1600 vorübergehend auch in Schaffhausen. Aus seiner Werkstätte stammt wahrscheinlich eine 1621 datierte Laute. Um 1590 kam dessen Bruder Matthäus Weiss (*c1560 +n.1600) in die Stadt am Rheinknie und zur selben Zeit auch Martin Kempter, 1613 gefolgt von Hans Georg Geymüller (*v.1595 +1629); während in der welschen Schweiz lediglich Johannes Rifry genannt wird, der um 1632 in Fribourg war.  </p>
<p> <img alt="Lauten- &amp; Geigenbau in der Schweiz" title="Lauten- &amp; Geigenbau in der Schweiz" style="padding-top: 10px; padding-bottom: 10px; padding-left: 10px; float: right;" src="fileadmin/Images/Themen/Schweiz/Streichinstrumente/Lauten_Geigenbau_in_der_Schweiz_03.png" height="134" width="81" />Anno 1857 schrieb der für seine mitunter sehr bissigen Kritiken bekannte Eduard Hanslik: „Die Schweiz, diese Schatzkammer an Naturschönheiten, ist im Vergleich zu ihren europäischen Nachbarn ein sehr tonarmes Land.” und Lütgendorff doppelte 1922 in seinem bekannten Geigenbau- Nachschlagwerk nach: „Die Gebirgsbewohner in der Schweiz haben keine Vorliebe für Streichinstrumente gehabt”. Diese Aussagen sind im Kern sicher nicht falsch, zeugen aber auch von einer gewissen Ignoranz gegenüber der „Nicht-Kunstmusik“, also gegenüber dem, was man heute als „Haus-, Bauernoder Volksmusik“ bezeichnen würde, in der denn auch die eigentlichen Wurzeln dessen liegen, was als „Kunstmusik“ gilt. </p>
<p> Während es in den meisten europäischen Ländern bzw. Herrschaftsgebieten eine vom frühen Mittelalter bis hinein in die Neuzeit durchschreitende Hegemonie von Obrigkeit gab, blieb die Schweiz weitgehend autokratisch. So verwundert es nicht, dass die Instrumentenmacher immer nur für eine mehr oder weniger kurze Zeit ein Auskommen fanden, denn Kunst im höheren Sinne kostet Geld. Deshalb gab es in der Schweiz nirgendwo eine „Lauten- oder Geigenmacher-Tradition“. </p>
<p> <img alt="Lauten- &amp; Geigenbau in der Schweiz" title="Lauten- &amp; Geigenbau in der Schweiz" style="padding-top: 10px; padding-bottom: 10px; padding-left: 10px; float: right;" src="uploads/RTEmagicC_Lauten_Geigenbau_in_der_Schweiz_02.png.png" height="165" width="140" />Die frühesten, heute noch erhaltenen und namentlich zuordenbaren Geigen, Bratschen und Bassetts stammen von dem in Oberbalm bei Bern tätigen Hans Krouchdaler (fl.c1678-n.1699) der wahrscheinlich bei Josef Meyer im schwarzwäldischen Grafenhausen gelernt hat. Gleichzeitig gibt es auch konkrete Hinweise darauf, dass Füssener Meister in die heutige Schweiz lieferten; so etwa Georg Ruoff (*1646 +1725) aus Füssen-Faulenbach, der 1680 das Kloster Einsiedeln belieferte. Von dem wahrscheinlichen Krouchdaler Schüler Hans Ruod Schaffer ist ein Bassett aus dem Jahr 1692 erhalten. Auch für das 18. Jhdt gibt es verschiedene Hinweise auf Verbindungen der deutschsprachigen Schweiz zu Werkstätten im süddeutschen Raum, und – erstaunlicherweise – auch umgekehrt. Der Stuttgarter Hof verzeichnet 1713 eine Geigenlieferung aus Basel (!); 1733 &amp; 1736 lässt sich der aus Waldshut stammende Konrad Stoppelt (*1680 +1759) in „Freÿburg im Uichtland“ (dem heutigen Fribourg) (Abb. rechts) nachweisen.  </p>
<p>Für die welsche Schweiz lassen sich – neben dem genannten Cunradt Stoppelt in Fribourg – nur Jean Emery in Genf (fl.1722; 37) und 1733 Pierre Beljean in La Sagne/Plamboz (NE) nachweisen, während für das Tessin von einigen Autoren der wenig glaubhafte Namen Lubino in Melinde (fl.1748 ?) genannt wird und zuvor ein gewisser Brocca in Gentilino. Vom Beginn bis zur Mitte des 19.Jhdt. finden sich in der französischsprachigen West-Schweiz und der nördlichen, <img alt="Lauten- &amp; Geigenbau in der Schweiz" title="Lauten- &amp; Geigenbau in der Schweiz" style="padding-top: 10px; padding-bottom: 10px; padding-left: 10px; float: right;" src="uploads/RTEmagicC_Lauten_Geigenbau_in_der_Schweiz_01.png.png" height="193" width="108" />deutschsprachigen Grenz- Schweiz verschiedene Durchwanderer, die scheinbar zu wenig Arbeit gefunden haben. Damit bestätigt sich weitgehend die Aussage von W. von Lütgendorff: „Aus Tirol, Italien und Frankreich kamen zu verschiedenen Malen Geigenbauer über die Grenzen; von nachhaltigem Einfluss waren sie nie.“ Der geringe Bedarf an Streichinstrumenten wurde auch weiterhin vornehmlich von geschickten Autodidakten gedeckt, (Abb. Mitte) von denen es einige zu erstaunlicher Meisterschaft brachten. Genannt seien für die Innerschweiz Ignatz Hirschler/ Hurschler, (*1833 +1912); Alois Suter (*1809 +1892); Franz Meinrad Schilter (fl. 1820/40); in Zürich Hans Rudolf Waser, (fl. c.1835-55) sowie François Marie Pupunat (*1802 +1868) in Lausanne und Jean Wischer alias Johann Wüscher (fl.1830-46/8) in Neuchâtel, Zürich (fl.1846; 1852; 1855) und Schaffhausen (1848). </p>
<p> Erst danach begann sich der professionelle Geigenbau nach und nach zu etablieren: In Basel war es der aus Strassburg zugewanderte Nicolas Eugène Simoutre (fl.1859-89), der in dem aus Markneukirchen stammenden Paul Meinel (*1865 +1928) seinen Nachfolger fand. Im nahen Liestal gründete sein Bruder August Meinel (*1868 +1961) (Abb. oben rechts) die „Schweizerische Geigenbaugesellschaft“, in der viele bedeutende Geigenbauer der nächsten Generation ihre Wurzeln haben: Fritz Baumgartner sen. (*1891 +1976; heute in dritter Generation in Basel); Hans Huber; Jakob Huber; Adolf König (*1908 +2000, der von 1944-73 die Geigenbauschule Brienz leitete); Karl Aug. Meinel; Robert Reinert; Gustav Senn (1888-1971; heute ebenfalls in dritter Generation); Henry Werro. Im ehemals zu Bern gehörigen Städtchen Laufen a. d. Birs wirkte der Lehrer Anton Schumacher (*1846 +1916), der seine Geigen zeitweise nach dem Tempara-Rezept von Wilh. Christ-Iselin (*1853 +1926) lackierte; in Bern war es der bei Petrus Schulz in Regensburg und Gabriel Lemböck in Wien geschulte Gustav Methfessel (*1839 +1910), der eine Reihe tüchtiger Leute beschäftigte: Max Beck (+1898); Gustav Lütschg (*1870 +1947); Georges Charles Fillion (*1869 +n1922) sowie Jean 1 Werro (*1868 +1938), der bei Léon Fischesser in Genf lernte, sich in London vervollkommnete und ein über drei Generationen blühendes Haus gründete. </p>
<p> In der Limmatstadt war es Anton Siebenhüner (*1851 +1922), in Schönbach (Luby) geboren, der als Geselle in verschiedenen Werkstätten Europas und den USA arbeitete, ehe er sich 1879/80 in Zürich etablierte, gefolgt von Jak. Emil Züst (*1864 +1946), der in verschiedenen deutschen und österreichischen Werkstätten wirkte. 1886 riskierte dieser in St. Gallen einen Anfang und war ab 1893 in Zürich ansässig. Aus seiner Werkstätte, die 1935 von der Fa. Jecklin übernommen wurde, gingen Meister hervor wie Paul Bänziger sen. &amp; jun ; Richard Bertschinger; Oskar Bischofberger (heute in 3. Generation in Seatle, USA); Karl Euschen; Henry Flachsmann; Hans Glassl; Josef Hofmann; Jakob Huber; Josef Kreutzer; Carl Mächler; Josef C. Meyer; Emil Pliverics sen.; Fritz Sprenger (*1879 +1936; heute in 3. &amp; 4. Generation in St. Gallen); Eugen Tenucci (*1874 +1960, ab 1899 Leiter des Geigenbau-Ateliers der Firma Hug &amp; Co., ggr. 1807); Alfred Walter; Werner Wurlitzer u.a. Der bedeutendste in Zürich wirkende Meister war zweifellos Giuseppe Fiorini (*1861 +1934). </p>
<p> Auch Luzern, wo zuvor nur Autodidakten wie Vater &amp; Sohn Joseph Stutz und Florent Schill wirkten, hatte einen ähnlich berühmten italienischen Gast: Stefano Scarampella (*1843 +1925) aus Mantua. Von Stefano sind mehrere Instrumente aus dem Jahre 1901 mit der Ortsangabe „Lucerna“ bekannt. In der französisch sprechenden Welsch-Schweiz fand ein ähnlicher Umbruch statt: In Lausanne gründete nach Pupunats Tod Edouard Foetisch (*1869+1949) eine Werkstätte, die sich durch fähige Mitarbeiter wie Richard Meinel bald grosser Beliebtheit erfreute. Meinels Schüler Pierre Gerber (*1912+2007; Nachfolger: Pierre Mastrangelo) erarbeitete sich ein grosses Renommee, gleiches gelang in Genf Alfred (*1879+1943) und dessen Sohn Pierre Vidoudez (*1907+1994), während in Neuchâtel der lokale Bedarf durch Maurice Dessoulavy (*1887+1969) gedeckt wurde. Einige der genannten Werkstätten fanden ihre Nachfolger und sind heute noch erfolgreich tätig. Daneben gibt es eine Vielzahl von jungen und neuen Werkstätten mit GeigenbauerInnen; heute ist es so, das wahrscheinlich in keinem Land der Welt die Dichte an gelernten GeigenbauerInnen im Verhältnis zur Bevölkerung ähnlich gross ist wie in der Schweiz.<br /> <i>Michael A. Baumgartner, (gekürzte Fassung, Basel, Frühjahr 2011)</i></p>]]></content:encoded>
			<category>Schweiz-InstrumentenBauer</category>
			<category>Basel-Stadt</category>
			<category>Streichinstrumente</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 09:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>
